BAYDUINO, das Internet of Things und die Blockchain

Als wir im Sommer 2015 die Idee hatten, einen eigenen Microboard-Controller für das Internet of Things zu bauen, war das zunächst nicht viel mehr als die gestaltgewordene Kreativität vieler Gespräche – mit anderen Worten: wir wollten eine der hunderte unserer Ideen in die Tat umsetzen – mit durchaus offenem Ausgang.

Aus unserer täglichen Arbeit mit Big Data Projekten ergaben und ergeben sich zahlreiche neue Geschäftsideen. Die meisten davon werden nach dem üblichen „einmal-darüber-schlafen“ wieder verworfen, andere geistern noch eine Zeit in unseren Köpfen herum und schlafen irgendwann von selbst ein. Nur ganz wenige Ideen bleiben und wollen umgesetzt werden. Der BAYDUINO hat uns alle von Tag 1 angefixt: ein kleiner, einfach aufgebauter Rechner, mit dem man alles Mögliche steuern kann. Dabei so simpel und preiswert, dass schon Schüler mit dem Rechnerlein umgehen und sich selbstãndig Experimente dafür ausdenken können. So können wir viele unserer persönlichen Interessen und beruflichen Spezialgebiete miteinander vereinen: unsere hohe Wertschätzung von „Umsetzung“ im Vergleich zu „Ideen“, indem man praktisches Umsetzen von theoretisch erworbenem Wissen mit dem BAYDUINO übt, indem wir nicht nur in andere Länder blicken und über das staunen, was dort erdacht und entwickelt wird, sondern selbst in die Hände spucken und hier vor Ort ein Stück interessanter neuer Technologie erfinden und bauen, und indem wir das Bedürfnis und die Entwicklung des Marktes mitberücksichtigen, der mit dem Internet of Things eine ganz neue Herausforderung an Hard- und Software sowie das Datenmanagement stellt.

Glücklicherweise kennen wir Hardware-Urgestein Hans Franke  aka „der Große mit dem blauen Hemd“, der die BAYDUINO Idee in eine wunderschöne Hardware umgesetzt hat  – allein wären wir dazu nicht in der Lage gewesen.

Wir können den BAYDUINO also zum einen als eine einfache Hardware zum Lernen begreifen, aber auch als Steuerungsinstrument für das IoT, als eine Art Standard-Werkzeug, das man – vergleichbar mit einem Schraubenzieher – immer gut gebrauchen kann. 

Im Internet of Things kommunizieren Maschinen miteinander. Und damit wir Menschen diese Maschinen verstehen und steuern können, und zum anderen sich keine Unbefugten in nicht für sie bestimmte Kommunikation einmischen und diese manipulieren können, sind diverse Sicherheitsmassnahmen vonnöten.

Ein wichtiger Bestandteil dieser Sicherheitsmassnahmen bildet die Blockchain, die eine für befugte Teilnehmer transparente, unverãnderbare und damit vertrauenvolle Kommunikation ermöglicht. Da wir uns im Rahmen unseres Produkts Data Trust seit geraumer Zeit mit der Blockchain beschäftigen und mit unserem Partner Ethereum an maßgeschneiderten Marktlösumgen arbeiten, können wir das hier erworbene Wissen auch für den Einsatz des BAYDUINO im Internet of Things einsetzen. So schliesst sich der Kreis und die ursprünglich „verrückte“ Idee eine Hardware herzustellen, füllt eine Lücke im Gesamtkontext.

Jetzt heisst es für uns, an den oben beschriebenen  Teilbereichen sauber und konsequent weiterzuarbeiten und im Idealfall wird der BAYDUINO bald ein auf der Blockchain arbeitendes Standardwerkzeug für das IoT sein.

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